Wieso brauchen wir Marken? 3 gute Gründe

Wir sind für strategisches Vordenken, statt angestrengtem Nachdenken

Wieso wir Marken brauchen? Ganz einfach: es liegt an unserem Gehirn. Denn dieses Organ hat zwei grandiose Eigenschaften:

Es ist sehr effizient
Es blendet alles aus, was es unwichtig für uns hält. Das ist gut, sonst würden wir bei der Vielzahl an Informationen, die wir jeden Tag erhalten wahnsinnig werden. 

Es ist unglaublich faul
Es sucht nach Mustern, die es bereits kennt und möchte diese Muster immer wiederholen. Wenn es etwas gefunden hat, mit dem wir zufrieden sind, tendiert es dazu dabei zu bleiben, um nicht den gesamten Marathon vom Vergleich von einzelnen Attributen und Entscheidungen erneut zu durchlaufen.

Deswegen greifen wir immer wieder zum gleichen Shampoo, besuchen die gleichen Websites und mögen neue Staffeln alt-bekannter Serien lieber, als uns wieder in neue Charaktere und Plots einzuarbeiten. Im Übrigen ist das auch einer der Gründe, aus denen Stars als Besetzungen in Filmen und als Testimonials im Marketing super funktionieren — wir haben, trotz neuer Geschichte und unbekanntem Umfeld, wenigstens einen Anker zu etwas, das wir bereits kennen und dem wir vertrauen.

Wir haben von allem zu viel. Jeden Tag kommen neue Informationen auf unzähligen Kanälen, wir sollen entscheiden und handeln. Deswegen brauchen wir Marken. Marken verdichten alle relevanten Informationen, die wir für Entscheidungen brauchen und übertragen sie auf ihre Produkte und Services. Unser Gehirn sucht ausdauernd nach Dingen, die es kennt, bevor es offen für etwas neues ist. Deswegen tendieren viele Menschen auch im Urlaub dazu, auf bekannte, globale Marken und bekannte Speisen zurück zu greifen, obwohl es sicher eine spannendere Erfahrung wäre, etwas Einheimisches zu probieren.

 1. Marken reduzieren Komplexität

Es gibt Marken, deren Produkte wir nicht kennen oder nutzen. Trotzdem wissen wir wofür sie stehen. Dafür reichen uns teilweise einfache Zeichen. Das Bild eines Cowboys, ein rot lackierter Sportwagen oder weiße Kopfhörer verbinden wir mit einer klaren Vorstellung zur Bedeutung und Identität einer bestimmten Marke.

 2. Marken helfen bei der Orientierung

Wir kaufen nicht irgendein Mobiltelefon. Auch den Versand unseres Last-Minute-Weihnachtsgeschenkes überlassen wir nicht jedem beliebigen Onlineshop. Das liegt aber nicht daran, dass diese Marken in allen Belangen die Besten sind. Apple hat geringere Marktanteile als die Wettbewerber, Amazon erwiesener Maßen nicht die besten Preise. Und Google oder Facebook nehmen es eventuell mit unserer Privatsphäre nicht so genau. Und doch sind sie wertvoll. Manche Marken verteidigen wir sogar gegen Kritiker und sehen über Skandale hinweg: Die meisten von uns würden z.B. weiterhin NIKE kaufen – Paradise-Papers hin oder her.

 3. Marken schaffen Identifikation und speichern Vertrauen

Wir übernehmen sogar Markennamen in unseren Sprachgebrauch. Wir sagen „Tempo”, wenn wir Taschentücher meinen oder „Tesa”, wenn wir über Klebeband reden. Und Google ist sogar so wichtig für uns, dass sie ein eigenes Verb bekommen haben. Wir verbinden eine der häufigsten Tätigkeiten der Informationsgesellschaft — die Websuche — mit ihrem Markennamen. Weil sie relevant sind. Weil sie ein Problem lösen und weil sie es uns leicht machen. Sie interessieren sich für uns und geben uns etwas von ihrer Bedeutung ab, wenn wir uns mit ihnen zeigen. Denn wir wissen, dass die weißen Apple-Kopfhörer nicht die besten sind, aber sie verleihen uns das Image, das wir uns wünschen und verbinden uns mit Gleichgesinnten. Dafür schenken wir diesen Marken unser Vertrauen – dauerhaft. 

Jetzt stellen Sie sich die Frage, wie aus diesen Gründen, Ihre Vorteile werden? Unsere Zusammenarbeit ist eine Antwort darauf!

Wir finden mit Ihnen heraus, was Sie zur Nummer Eins in Ihrer Branche macht: Welche Werte Ihnen und Ihren Mitarbeitern helfen, wenn es mal eine Herausforderung zu bewältigen gilt. 

Wir unterstützen Unternehmen, indem wir mit ihnen an Profil, Präsentation und Vermarktung arbeiten um wertvoll für die richtigen Menschen zu werden und so den Grundstein für eine planbare, erfolgreiche Zukunft zu legen:

  • In der Markenstrategie: Um die Relevanz Ihrer Marke in einem Satz herauszustellen.
  • Im Coprorate Design: Um auf den ersten Blick erkennbar zu sein.
  • In der Vertriebskommunikation: Für diejenigen, die Ihre Marke in einem Satz erklären müssen.
  • In der Arbeitgeberkommunikation: Für diejenigen, die Ihre Marke in einem Satz verstehen sollen.

Sie interessieren sich für Markenkommunikation?

Lassen Sie uns darüber sprechen!

Klaus Kretzer

+49 251 27 047 02

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